Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Aktivieren der Windows-Sandbox unter Windows 11 und 10

Wichtige Hinweise

  • Windows Sandbox ermöglicht das sichere Testen nicht vertrauenswürdiger Anwendungen.
  • Es ist in den Editionen Windows Pro und Enterprise verfügbar.
  • Sie können es über die grafische Benutzeroberfläche oder die Befehlszeile aktivieren.

Entfesseln Sie die Leistungsfähigkeit der Windows Sandbox unter Windows 10 und 11

Dieses Handbuch bietet einen umfassenden Überblick über die Aktivierung von Windows Sandbox, einem wichtigen Tool zum sicheren Ausführen nicht vertrauenswürdiger Anwendungen auf Ihren Windows 10- und 11-Systemen.

Aktivieren der Windows Sandbox unter Windows 10 und 11

Windows Sandbox bietet Benutzern eine sichere Umgebung zum Testen nicht vertrauenswürdiger Software. So können Sie diese Funktion auf Ihrem Gerät aktivieren.

Schritt 1: Aktivieren Sie die Windows-Sandbox über die Windows-Funktionen

Um Windows Sandbox über die grafische Benutzeroberfläche zu aktivieren, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie „Start“ auf Ihrem Windows-Gerät.

  2. Geben Sie „Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren“ ein und wählen Sie das Ergebnis aus.

  3. Suchen und aktivieren Sie „Windows Sandbox“ in der Liste der Features.

  4. Klicken Sie auf die Schaltfläche „OK“, um Ihre Änderungen anzuwenden.

  5. Starten Sie Ihren Computer neu, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

Nach der Aktivierung ist Windows Sandbox über das Startmenü einsatzbereit.

Schritt 2: Aktivieren Sie Windows Sandbox über PowerShell

Um Windows Sandbox über PowerShell zu aktivieren, führen Sie diese Schritte aus:

  1. Öffnen Sie „Start“.

  2. Suchen Sie nach PowerShell, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Ergebnis und wählen Sie Als Administrator ausführen.

  3. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Funktion zu aktivieren:

    Enable-WindowsOptionalFeature -Online -FeatureName "Containers-DisposableClientVM" -All

  4. Drücken Sie zur Bestätigung Y und starten Sie Ihr Gerät neu.

Nachdem Sie diese Schritte abgeschlossen haben, ist Windows Sandbox im Startmenü verfügbar.

Schritt 3: Aktivieren Sie die Windows Sandbox über die Eingabeaufforderung

Wenn Sie lieber die Eingabeaufforderung verwenden möchten, können Sie die Windows-Sandbox folgendermaßen aktivieren:

  1. Öffnen Sie „Start“.

  2. Suchen Sie nach „Eingabeaufforderung“, klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie „Als Administrator ausführen“ aus.

  3. Geben Sie den folgenden Befehl ein:

    Dism /online /Enable-Feature /FeatureName:"Containers-DisposableClientVM" -All

  4. Drücken Sie zur Bestätigung Y und starten Sie Ihr Gerät neu.

Nach Abschluss können Sie Windows Sandbox zum sicheren Testen von Anwendungen verwenden.

Zusätzliche Tipps

  • Stellen Sie sicher, dass in Ihren BIOS/UEFI-Einstellungen die Virtualisierung aktiviert ist.
  • Verwenden Sie für mehr Sicherheit zuverlässige Antivirensoftware zusammen mit Windows Sandbox.
  • Probieren Sie die verschiedenen Einstellungen in der Windows-Sandbox aus, um die Leistung entsprechend Ihren Anforderungen zu optimieren.

Zusammenfassung

Das Aktivieren von Windows Sandbox ist unkompliziert, sei es über grafische Windows-Funktionen oder Befehlszeilentools wie PowerShell und die Eingabeaufforderung. Wenn Sie die oben genannten Schritte befolgen, erhalten Sie eine sichere Umgebung zum Testen von Anwendungen, ohne Ihr Hauptsystem zu gefährden.

Abschluss

Windows Sandbox ist eine leistungsstarke Funktion, die Ihre Computersicherheit verbessert, indem sie Ihnen das sichere Erkunden nicht vertrauenswürdiger Anwendungen ermöglicht. Die Aktivierung ist sowohl für IT-Experten als auch für technisch versierte Benutzer ein wesentlicher Schritt.

FAQ (Häufig gestellte Fragen)

Was ist Windows Sandbox?

Windows Sandbox ist eine leichte virtuelle Umgebung, die es Ihnen ermöglicht, nicht vertrauenswürdige Anwendungen auszuführen, ohne Ihr Hauptsystem zu gefährden.

Welche Windows-Versionen unterstützen Windows Sandbox?

Windows Sandbox ist unter Windows 10 und 11 verfügbar, insbesondere in den Editionen Pro und Enterprise.